Sonnenfinsternis 1999
Am
11. August 1999 fand über Mitteleuropa die letzte von
insgesamt 13 totalen Sonnenfinsternissen im 20. Jahrhundert statt. Das
Naturschauspiel war in den meisten europäischen
Ländern zu beobachten, wobei die Phase der totalen Verdunklung
insgesamt 147 Sekunden dauerte. Bei dieser Sonnenfinsternis kam es
gerade noch zu einer totalen Bedeckung, da der Durchmesser der Sonne
das Vierhundertfache des Monddurchmessers beträgt und an
diesem Tag auch gleichzeitig der Abstand zwischen Erde und Mond ein
Vierhundertstel der Entfernung zwischen Sonne und Erde betrug.
Die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war allerdings für viele Beobachter insofern enttäuschend, da sich fast ganz Europa unter einer Wolkendecke verbarg, die nur vereinzelt Lücken aufwies und so nur wenigen Betrachtern einen Blick auf die Phase der totalen Verdunklung – auch Totalitätsphase genannt – ermöglichte.
Bei einer Sonnenfinsternis bewegt sich der Mond, vom irdischen Beobachter aus gesehen, auf seiner Bahn genau zwischen Erde und Sonne, wobei er letztere für eine kurze Zeit ganz oder teilweise verdeckt. Jedoch müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein, damit dieses Ereignis überhaupt eintritt. So müssen beide Himmelskörper gleiche ekliptikale Längen haben, das heißt, sie müssen sich in der Phase des Neumondes befinden. Da die Mondbahn aber etwas gegen die Erdbahnebene geneigt ist, bewegt der Erdtrabant sich meist ober- oder unterhalb der Sonnenscheibe vorbei.
Damit dies nicht passiert und es zu einer Finsternis kommt, muss der Mond sich zu diesem Zeitpunkt nahe der Ekliptikebene befinden, also eine möglichst geringe ekliptikale Breite aufweisen. Das ekliptikale Koordinatensystem, das aus den Koordinaten Länge und Breite besteht, dient fast ausschließlich zur Positionsbestimmung von Himmelskörpern im Sonnensystem. Den Grundkreis bildet die Ekliptik, also die Bahnebene der Erde bei ihrem Umlauf um die Sonne. Neben der totalen Sonnenfinsternis kommen die ringförmige, die hybride und die partielle Sonnenfinsternis vor, wobei die Art der auftretenden Finsternis von der Bewegung der Himmelskörper, der Stellung von Sonne, Mond und Erde zueinander und vom Ort der Beobachtung abhängig ist.
Die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war allerdings für viele Beobachter insofern enttäuschend, da sich fast ganz Europa unter einer Wolkendecke verbarg, die nur vereinzelt Lücken aufwies und so nur wenigen Betrachtern einen Blick auf die Phase der totalen Verdunklung – auch Totalitätsphase genannt – ermöglichte.
Entstehung einer Sonnenfinsternis
Bei einer Sonnenfinsternis bewegt sich der Mond, vom irdischen Beobachter aus gesehen, auf seiner Bahn genau zwischen Erde und Sonne, wobei er letztere für eine kurze Zeit ganz oder teilweise verdeckt. Jedoch müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein, damit dieses Ereignis überhaupt eintritt. So müssen beide Himmelskörper gleiche ekliptikale Längen haben, das heißt, sie müssen sich in der Phase des Neumondes befinden. Da die Mondbahn aber etwas gegen die Erdbahnebene geneigt ist, bewegt der Erdtrabant sich meist ober- oder unterhalb der Sonnenscheibe vorbei.
Damit dies nicht passiert und es zu einer Finsternis kommt, muss der Mond sich zu diesem Zeitpunkt nahe der Ekliptikebene befinden, also eine möglichst geringe ekliptikale Breite aufweisen. Das ekliptikale Koordinatensystem, das aus den Koordinaten Länge und Breite besteht, dient fast ausschließlich zur Positionsbestimmung von Himmelskörpern im Sonnensystem. Den Grundkreis bildet die Ekliptik, also die Bahnebene der Erde bei ihrem Umlauf um die Sonne. Neben der totalen Sonnenfinsternis kommen die ringförmige, die hybride und die partielle Sonnenfinsternis vor, wobei die Art der auftretenden Finsternis von der Bewegung der Himmelskörper, der Stellung von Sonne, Mond und Erde zueinander und vom Ort der Beobachtung abhängig ist.